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Historie

Im Jahr 1896 gründet Karl Krumböck einen Tischlereibetrieb. Die Werkstatt war zuvor im benachbarten Pfarrhof untergebracht.

1932 übernimmt Friedrich Krumböck den Betrieb. Mit Hobelmaschine, Kreissäge und Drechselbank war man damals schon recht gut ausgestattet. Nach Kriegsende im Jahr 1945 wurden Produkte aus der eigenen kleinen Landwirtschaft, die von seiner Frau Aloisia betrieben wurde, gegen Tischlermaterial getauscht. 

1957 gibt die Familie die Landwirtschaft auf. 1962 entsteht eine neue Handwerksstätte und 1964 wird in ein Sägewerk investiert. Nach 20 Jahren Aufbauzeit kommt es 1974 zu einem herben Rückschlag: Die Maschinenwerkstatt wird bei einem Brand völlig zerstört.

Karl Krumböck, mit Burgi jung verheiratet, übernimmt 1975 den Betrieb von seinen Eltern und baut ihn zu einem Vorzeigebetrieb aus. 1979 wird die Tischlerei wesentlich erweitert. Durch Abwanderung eines Großabnehmers verliert das Unternehmen 1992 70% des Umsatzes. Durch große Umstellungen im Geschäftsfeld wird der Verlust ausgeglichen. Wichtige Meilensteine in der jüngeren Geschichte sind der Ankauf einer Lagerhalle 1994 in Markersdorf und die Errichtung großzügiger Büro- und Besprechungsräume 1995.

2011 entsteht eine völlig neue Werkstatt mit Lager, Büro und Schauraum am westlichen Ortsrand von Gerersdorf, 2012 wird dies feierlich eröffnet

2013 übernimmt Helmut Krumböck den Betrieb von seinem Vater. Die Geschwister Anna und Christian sowie die Eltern Karl und Burgi helfen weiterhin im Betrieb mit.

2015 wird durch die Errichtung des COWÖRKS und einem Hallen- und Lagerneubau das Unternehmen wesentlich erweitert.

Unsere Historie in Jahreszahlen

1. Generation

Karl Krumböck (Dörfl bei Kasten / geb. 1866)
Josefa Krumböck (geb. Zöchling / 1873, Kunning)
4 Kinder (Josefa, Karl, Friedrich, Elisabeth)

1893 – 1895: Zu dieser Zeit ist die Werkstatt im Pfarrhof Gerersdorf untergebracht
1896: Gewerbeanmeldung und Eröffnung der Tischlerei
1900: Zubau einer Werkstatt
1914 – 1918: 1. Weltkrieg – Gewerbe wird still gelegt
1921: Die Tischlerei wird elektrifiziert, Sohn Fritz startet die Tischlerlehre
1931: Meisterprüfung von Fritz Krumböck (24 Jahre jung) und Verdoppelung der Hausfront
1939 – 1945: 2. Weltkrieg – Gewerbe wird wieder still gelegt, erhebliche Kriegsschäden an den Gebäuden

2. Generation

Friedrich Krumböck (Gerersdorf, geb. 1907)
Aloisia Krumböck (geb. Hahn / 1920)
5 Kinder (Fritz, Helga, Karl, Erwin und Aloisia)

1945: Betriebsübergabe an Friedrich Krumböck, Neubeginn der Tischlerei
1953: Lackierraum und Lagerräume werden zusätzlich gebaut
1957: Landwirtschaft wird verpachtet, Tischlerei wird zielorientiert erweitert
1962: Stallungen werden abgerissen und die erste Produktionshalle entsteht
1964: Ankauf und Inbetriebnahme eines Sägewerkes
1974: Brand der Maschinenhalle, Neubau, Silo und Werkstatterweiterung
1975: Übergabe des Betriebes an Karl Krumböck jr.

3. Generation

Karl Krumböck (Gerersdorf)
Walpurga Krumböck (geb. Weinauer/Gerersdorf)
3 Kinder (Christian, Helmut, Anna)

1975: Betriebsübergabe an Karl Krumböck 
1979: Wesentliche Erweiterung, Zubau von Südhalle, Büro und Sozialräumen
1982: Außensanierung des zur Straße hin gelegenen Gebäudes
1986: Beginn zusätzliches Geschäftsfeld - Messebau
1994: Erwerb Betriebsgelände in Markersdorf
1995: Dachausbau für Büroräume und Besprechungszimmer
1996: 100 Jahre Tischlerei Krumböck, ein großes Fest wird gefeiert
2011: Grundankauf und Bau der neuen Tischlerei am Ortsende von Gerersdorf
2012: Feierliche Eröffnung des neuen Bürogebäudes mit Schauraum und grozügigen Mitarbeiterräumen

4. Generation

2013: Karl Krumböck übergibt den Betrieb an seinen Sohn Helmut Krumböck, Prämierung "Familienfreundlichster Betrieb NÖ" (3. Platz)


2014: Ankauf Betriebsgrundstück und Errichtung einer Lagerhalle
2015: Hallenfertigstellung in der Eichenstraße 1A, Errichtung des Bürogebäudes COWÖRK
2016: Jubiläumsfeier 120 Jahre Krumböck mit feierlicher Eröffnung, Henri - Freiwilligen-Preis - 1. Preis für besonderes soziales Engagement


2019: Komplettsanierung des alten Tischlereigebäudes (Teil 1)
2020: Ankauf eines weiteren Betriebsgründstückes, Errichtung eines Wertstoffsammelplatzes und Parkplatzerweiterung
2020-2023: Abriss der Sägehalle und Werkstatt Süd in der alten Tischlerei (Teil 2), Neubau von 12 Mitarbeiterwohnungen
2023: Schaffung von weiteren Mitarbeiterwohnungen


2026: Auszeichnung “Familienfreundliches Unternehmen”, 130 Jahre Tischlerei Krumböck, 15 Jahre neue Tischlerei, 10 Jahre COWÖRK
 

Ehrliches Tischlerhandwerk seit